Besuch von Madaba und dem Berg Nebo: Fahrt in die Stadt Madaba, wo in der St.-Georgs-Kirche die berühmte Mosaikkarte Palästinas aus dem 6. Jahrhundert zu sehen ist. Anschließend geht es weiter zum Berg Nebo, von dem aus der Prophet Mose vor seinem Tod auf das Gelobte Land blickte und wo er der Überlieferung nach begraben liegt. Sie besichtigen ein altes Kloster und genießen den Blick über das Jordantal, das Tote Meer und Teile des Heiligen Landes.
Besuch der Burg Shobak – der Königsberg, auch Krak de Montréal oder Mons Regalis genannt, ist eine Kreuzfahrerburg aus dem Jahr 1115 und war die erste von vielen Festungen, die Balduin I., König von Jerusalem, jenseits des Jordan errichten ließ, um die Straße von Ägypten nach Damaskus zu sichern. Vieles von dem, was heute von Shobak steht, sind Rekonstruktionen und Ergänzungen aus der Mamluken- und Ayyubidenzeit. Die Höhepunkte: zwei Kirchen innerhalb der Burg, unter denen Katakomben liegen – in eine Ostwand ist ein Kreuzfahrerkreuz gemeißelt, andere tragen koranische Inschriften in kufischer Schrift.
Besuch von Little Petra: Weiter geht es nach Little Petra. Al-Beidha, wie der Ort auch heißt, liegt nur wenige Kilometer von Petra entfernt und verbirgt sich buchstäblich im Inneren eines Berges. Little Petra war vermutlich ein bedeutender Vorort von Petra und diente als Ein- und Ausgangspunkt der Handelsrouten nach Norden und Nordwesten. Auf dem Gelände finden sich in den Sandstein geschlagene Bauten, die als Wohnhäuser, Lager und Gräber dienten, dazu Wasserkanäle und Zisternen. Der Stein ist heller als das satte Rosarot von Petra. Der Gang durch diese antike Stadt ist atemberaubend – und führt einem noch einmal vor Augen, wie viel diese Menschen konnten und wie stark ihr Gemeinschaftssinn war.